Zerkratzte Türen, gebrochene Herzen

von amfenster

Lindenstraße-Folge 1559. Eine Nachbetrachtung

• Viel zu schnell vorbei.

• Das Live-Experiment klappte hervorragend. Besonders beeindruckend, wie sie es geschafft haben, die Folge praktisch genauso aussehen zu lassen wie eine herkömmlich aufgezeichnete und die Serien-Bildsprache auch unter Live-Bedingungen zu produzieren. Man möchte sich fast wünschen, dass fortan immer live gespielt wird (und ermahnt sich sogleich selbst, dass dann ja das Besondere dahin wäre).

• Die Spatzen haben natürlich schon vorher von den Dächern gepfiffen, dass jemand sterben wird, und es gab auch Hinweise, wen es treffen würde, aber grundsätzlich: In einer Jubiläumsfolge jemanden umzubringen, ist ganz schön garstig.

• No more Erich – ein sehr gewöhnungsbedürftiger Gedanke.

• Der Vorschautrailer war ja mal sowas von Fake.

• Kaum von mir gewünscht, gab’s auch schon eine „Schwarze-Raben“-Variation: diesmal verbrannten die Plätzchen bei Nico Zenker.

• Einen (sehr hübschen!) Weihnachtsmarkt auf der Straße aufzubauen, auf dem all jene Figuren platziert werden, für die diesmal leider keine Handlung übrig war, ist natürlich eine etwas simple Masche, um „das ganze Ensemble!“ in der Jubiläumsfolge unterzubringen.

• Mein Tipp: Hajo war’s.

Advertisements