Ozapft, gsuffa, aussegschbiem

von amfenster

Es ist meine dritte Wiesn-Saison als München-Pendler, und ich leide still und frage mich: Vomit hab ich das verdient?

Ergänzend zu der essentiellen Dokumentationsarbeit der Website „München kotzt“ muss ich wieder einmal anmerken, mit welch frappierender Zuverlässigkeit die ganze Stadt bis in ihre entlegensten Winkel und weit abseits des eigentlichen Geschehens aufs Ordinärste voigschbiem ist. Im unmittelbaren Umkreis des Veranstaltung mag ja noch mit sowas zu rechnen sein, aber so manches Gaudinockerl, das sein Limit überschritten hat, scheint doch noch erstaunliche Distanzen zurücklegen zu können, ehe es zum Äußersten kommt. Kurz: Die Massenerbrecherei streut, und zwar sondernormen.

Es ist also keineswegs elitäres Ressentiment des Wiesn-Gegners, sondern schlichte Empirie, wenn man feststellt: Was während dieser zwei Wochen in dieser Stadt gekotzt wird, das sprengt alle verfügbaren Begriffe.315757_226186974102458_580145159_n_2

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